Empfehlungen für das Einpflanzen und die Pflege


Einpflanzen

Algemein

Behandeln Sie die Wurzelballen immer mit großer Vorsicht. 
Ziehen Sie sie nicht über den Boden und setzen Sie sie nicht zu hart auf. Eine rohe Behandlung verursacht von innen Schaden am Wurzelsystem, auch wenn diese von außen nicht sofort sichtbar sind.

Die Jute muss um den Wurzelballen gewickelt bleiben.
Sie sollten diese nicht durchzuschneiden.

1)  Vorbereitung Boden und Graben

Prüfen Sie den Boden!
Um Probleme, die später beim Pflanzenwachstum auftreten können, bei der Gartenanlage zu vermeiden, sollte der Boden optimal vorbereitet werden. Die Bodenstruktur ist in erster Linie wichtig für die Wasserversorgung und damit auch für die Nährstoffversorgung der Pflanze. Die Bodenstruktur ist aber auch wichtig für die Entwicklung einer guten Bodenfauna (Regenwürmer und Mikroorganismen so Bodenpilzen und Bodenbakterien), die zu einer guten Entwicklung des Wurzelsystems beiträgt. Es ist also wichtig dass ´der Boden lebt´.

Pflanzen im Lehmboden: 
Graben Sie ein Pflanzgraben und keinesfalls Löcher! Graben Sie ein Pflanzgraben von 2 bis 3 Wurzelballen breit und mindestens Anderthalbe Wurzelball tief. Vermischen Sie den ausgehobenen Lehmboden mit einem Drittel bis zur Hälfte eines guten (aber nicht frischen!) Komposts. Wir empfehlen ‘Cuxin-DCM Aktiv Erde für Ziersträucher’. Je mehr Lehm der Boden enthält, desto mehr Kompost müssen Sie zur Verbesserung der Durchlässigkeit des Bodens für Wasser und Wurzeln untermischen. Kompost macht die Unterschicht des Pflanzgrabens weicher für die Wurzeln. Geben Sie von dieser Mischung erstmal so viel zurück in das Pflanzgraben hinein, dass noch etwa die Tiefe eines Wurzelballens frei bleibt. Die Oberseite des Wurzelballens muss jetzt wieder an den normalen Bodenniveau anschließen.

Pflanzen im Sandboden: 
Graben Sie ein Pflanzgraben von 2 bis 3 Wurzelballen breit und mindestens Anderthalbe Wurzelball tief. Vermischen Sie den ausgehobenen Sandboden mit einem Drittel bis zur Hälfte eines guten (aber nicht frischen!) Komposts. Wir empfehlen ‘Cuxin-DCM Aktiv Erde für Ziersträucher’. Geben Sie von dieser Mischung erstmal so viel in das Pflanzgraben hinein, dass noch etwa die Tiefe eines Wurzelballens + ca. 5 cm frei bleibt.

Pflanzen im Humusreichen Boden: 
Graben Sie ein Pflanzgraben von mindestens 1,5 Wurzelballen breit und 1 Wurzelball tief. Lockern Sie die Erde am Boden des Pflanzgrabens vor dem Setzen der Pflanzen gut auf. In sehr gutem, humushaltigem Böden dürfen statt Pflanzgräben eventuell auch Löcher gegraben werden. Wenn die angeschafften Pflanzen aber unterschiedlich breit sind, ist ein Pflanzgraben umso praktischer, um eine gut anschließende Reihe zu gestalten.

2) Einsetzen 

  • Setzen Sie nun die Pflanzen alle in der Pflanzgraben. Belassen Sie das Jutegewebe am Ballen (auch nichts durchschneiden).
  • Nachdem Sie ca. bis 2/3-tel der Höhe des Wurzelballens der vorgenannte Mischung (sehe Punkt 1) beigefügt haben, gießen Sie eine große Menge Wasser, damit die Wurzelballen und Erde komplett mit Wasser durchtränkt werden. Halten Sie den Wasserstrahl neben den Wurzelballen, damit nicht die gesamte Erde aus dem Wurzelballen-Sacke heraus gespült wird. 
  • Verteilen Sie jetzt den von uns mitgelieferten Bio-Dünger in der Pflanzgraben direct oben darauf und zwischen die Wurzelballen. Fügen Sie danach erst die restliche Erde hinzu und gießen Sie dann mit viel Wasser, bis das Ganze vollständig mit Wasser durchtränkt ist. Dadurch werden die Wurzelballen von selbst vollständig von der Erde umschlossen. Nur solange der Boden völlig durchtränkt ist, können Sie die Bäume vorsichtig ein bisschen gerade ausrichten ohne das Wurzelsystem zu beschädigen.

3)  Wässern in die erste 7 Wochen nach Anpflanzung

Tränken Sie in den ersten 7 Wochen den Boden unter den Heckenpflanzen nur einmal pro Woche, aber dann doch gründlich! Ist es in diesem Zeitraum warm und trocken dann zweimal die Woche.  Pflanzen Sie im Herbst dann reicht einmal in zwei Wochen. Gießen Sie auf keinen Fall täglich! Den Boden sollten Sie bestimmt nicht öfter gießen als hier beschrieben. Sicherlich nicht bei Eiben! Dies ist sehr wichtig, wenn Sie der Boden unten den Bäume jeden Tag nass machen, entwickeln sich keine neue Wurzeln (und in schlimmsten Fall verfaulen die alte). In sehr durchlässigen Sandboden soll etwas mehr gegossen werden als hier beschrieben, in sehr dichte Lehmboden etwas weniger.

4)  Wässern ab 7 Wochen nach Anpflanzung

Geben Sie vor allem im ersten Jahr noch ausreichende Wassergaben; die Pflanzen benötigen dann alle 3 Wochen eine beträchtliche Menge Wasser auf dem Boden. Gießen Sie an heißen Sommertagen alle 5 Tage mit ca. 10 Litern Wasser je Höhenmeter der Pflanze. Kleine Erdwälle (Gießwall) um die Pflanzen verhindern das seitliche Ablaufen des Wassers. Doch ist es auch ebenso wichtig dass der Boden nicht fortwährend nass ist! Auch bei warmen und trockenem Wetter darf man nicht täglich gießen. In sehr durchlässigen Sandboden soll etwas mehr gegossen werden als hier beschrieben, in sehr dichte Lehmboden etwas weniger.

Pflanzen die im Herbst gepflanzt worden sind, brauchen im darauffolgenden Frühling (wärend das austreiben) extra Wasser, d.h. einmal die Woche kräftig gießen.

5) Wässern ab 14 Wochen nach Anpflanzung

Auch bereits angewachsene und sogar erwachsene Heckenpflanzen müssen regelmäßig gegossen werden, besonders wenn es längere Zeit trocken ist! Das hält die Pflanzen schön grün und beugt Krankheiten und Schädlingsbefall vor.

Womit sollte gewässert werden?
Regenwasser ist optimal für die Bewässerung von Heckenpflanzen, falls nicht verfügbar kann natürlich auch Leitungswasser (möglichst nicht zu hart) oder Brunnenwasser genommen werden.

Winter
Wenn es einmal friert soll kein Wasser mehr gegeben werden. Doch überstehen die Bäume ein Frostperiode besser wenn der Boden gut feucht war wenn es frieren anfangt. Wenn der Boden noch nicht feucht ist von Regen oder ehere Wassergaben, ist es also sehr gut der Boden nochmal gut zu gießen wenn ein Frostperiode vom Wettervorhersage vorausgesagt wird. Vor allem bei Kirschlorbeer ist es gut die Pflanzen vor dem Winter etwas ‘Patentkali’ zu geben. Das erhöht der wiederstand gegen Frost ein wenig. Auch für Thujas ist dies nicht schlecht.

Pflege

Hecke schneiden
Schneiden Sie Ihre Heckenpflanzen einmal jährlich. Im Fall der Thuja Smaragd nur nach Geschmack, diese wächst sowohl in die Höhe als auch in die Breite nur langsam und wird von selbst schön dicht. Wenn Sie schneiden, schneiden Sie dann in März. Nur Eiben schneidet mann besser im Winter. Durch das neue Wachstum wird Ihre Hecke schön dicht. Nach Juli ist ein Ruckschnitt absolut nicht mehr zu empfehlen, weil die Pflanzen dadurch im Winter frostempfindlicher werden.

Extra Pflege-Tipp für Thuja Smaragd
Einmal pro Jahr: Mal richtig gut das lockere braune Zeug was von innen drin ist (an sich ist es normal das ist da) komplett entfernen damit der inneren Struktur wieder etwas offener wird. Damit kann Ungeziefer nicht so gut geschützt sitzen von Wind, natürliche Feinde (so wie Marienkäfer) und im Winter von Kälte. Auch so halb grüne Zweigen die Sie von innen antreffen entfernen (also noch ein bisschen grün aber doch schon am vertrocknen Stellen), damit die kein Energie mehr kosten für der Baum. Wenn Sie von ihnen schwarze Stellen antreffen wurden mit ganz kleine braune Tieren (1 bis 2 mm), müssen die auch entfernt werden. Marienkäfer und Larve von Marienkäfer müssen Sie die sitzen lassen! Kurz eintippen in google wenn Sie nicht wissen wie die aussehen.

Düngung
Jeder der bei uns Pflanzen kauft, kriegt kostenlos eine abgemessen Menge biologische Düngermischung mitgeliefert. Diese biologische Düngermischung ist eine Mischung von ‘PHC Biovin’ (Naturdunger äus Traubentrester), ‘PHC Vertimulch’ und ‘Condit’. Düngen Sie die Pflanzen weiter bestimmt nicht beim Einpflanzen! Düngen Sie am frühsten wieder im nächsten Frühling mit etwas chlorarmen Kunstdünger oder lieber noch mit einem organischen Dünger. Geben Sie dann maximal nur die Hälfte von was angegeben steht auf der Verpackung. Verteilen Sie diesen immer gut auf dem Boden. Düngen Sie am besten, bevor es zu regnen beginnt. 

Kalken im Herbst
Verteilen Sie im November etwas Kalk auf dem Boden, dass tut vor allem in Fall von sauere oder leicht sauere Boden alle Heckenpflanzen die wir verkaufen gut. Besonderes wenn Sie sich entscheiden haben um Rindenmulch unter die Bäume zu verteilen kann ab und zu ein bisschen Kalk vernünftig sein. Etwas schlechtere Qualität Rindenmulch kann der Boden nämlich zu sauer machen und damit auch die Bäume schaden. Auch Blattresten von großer Bäume in der Nähe können der Boden etwas sauer machen. Diese Blattresten sind für das Bodenleben (und damit für Ihre Hecke) in Prinzip nur gut und brauchen Sie nicht zu entfernen. Ab und zu etwas Kalk geben vermeidet aber dass die Blätter den Boden zu sauer machen. Geben Sie kein Kalk wenn Sie wissen dass Ihre Boden schon sehr kalkig ist, das kommt in bestimmte Gebieten Deutschlands vor. 

Bittersaltz
Sollte Ihre Hecke nach ein paar Jahre keine schöne Farbe mehr erhalten, kann es nicht schaden, mit Vorsicht ein bisschen Bittersaltz über den Boden unter den Pflanzen zu verteilen (wiederum am besten vor einer Regenperiode). Geben Sie auch hiervon nur die Hälfte von was angegeben steht auf der Verpackung. Danach soll man zeitlich etwas mehr Wässern da Bittersaltz Wasser entzieht von die Pflanzen.

Hallten Sie bei dem Düngen aber eines gut im Kopf: Im Wald wird nichts gedüngt und da wachst doch alles gut hoch!

© 2018 Heckenfreunde

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Neue Muttererde kaufen oder nicht wenn man eine neue Hecke pflanzt??

Erfahrungen

  • Zu allererst muss man sagen, dass Herr Metsemakers ein ganz netter Unternehmer ist, der immer bei allen Fragen sehr hilfsbereit war.
    Wenn also der Mensch dahinter passt, dann können die Hecken ja nur super sein. Gute Qualität, pünktliche Lieferung, super Service.... bei über 100 taxus baccata...
    Von daher alles bestens und immer zu empfehlen.

  • Vielen herzlichen Dank für die schnelle Lieferung der 16 Portugiesischen Kirschlobeer Pflanzen. Die Pflanzen waren wirklich von Premium Qualität zu einem fairen Preis. Ich muß mich nochmals bedanken, für die Hilfe von Herrn Metsemakers, der uns die Pflanzen an Ort und Stelle gebracht hat, den tollen Service und die guten Tipps.

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