Übersicht Heckenpflanzen Blog

Gepostet am 20-10-2018

Welche Heckenpflanzenart hat diesen (extremen) Sommer am besten überstanden?

Welche haben bessere Beständigkeit gegen Hitze und Trockenheit gezeigt?

Welche Heckenpflanzen haben bessere Beständigkeit gegen Hitze und Trockenheit gezeigt?

Die Antwort auf diese Frage basiert auf 3 Arten von „Messdaten":

1) Reklamationen während und kurz nach diesem Sommer.
Bei welchen Pflanzenarten, die wir in diesem Frühjahrs 2018 ausgeliefert haben, gab es Beschwerden?

2) Welche Pflanzen mussten in der Baumschule am meisten bewässert werden?

 

3) Was ich unterwegs während die Lieferungen unserer Pflanzen mit eigenen Augen sehe.
Besonders in den Neubaugebieten, in die ich täglich komme, sind in diesem Sommer viele Heckenpflanzen eingegangen. Um welche Heckenpflanzenarten handelt es sich überwiegend? So ein wie untenstehendes Bild, hätte ich leider so viel schießen können wie ich möchte...

4) Ergebnisse aus Ihrem Garten
Was für eine Heckenpflanze haben Sie? Haben Sie Ihrer Hecke während der Dürre viel Wasser gegeben? Und wie ist es über den vergangenen und diesen Sommer (bisher) gekommen? Ich vermute, dass einige einheimische Arten (wie Buche und Weißdorn) viel weniger unter der Dürre gelitten haben. Teilen Sie es uns mit, wenn Sie Erfahrung damit haben. Wenn es viele Reaktionen gibt, passen wir Sie diesen Blog entsprechend an!

Ergebnis Punkt für Punkt

1) Auf Basis von Reklamationen:
Über diesen Punkt sprechen nur wenige Unternehmen im Internet, was ich sehr gut verstehen kann. Tatsache ist aber nun mal, dass hin und wieder auch von uns gelieferte Pflanzen eingehen. Wenn es einen Monat lang trocken und 30 °C heiß war -insbesondere im Zusammenhang mit der Ferienzeit- dann weiß ich schon, dass es einige „Beschwerden" geben wird. Das gehört einfach dazu, und das wird bei anderen Unternehmen nicht anders sein. So war es auch in diesem Extremsommer 2018. Bisher kann ich aber sagen, dass es sich trotz der Umstände noch in Grenzen hält.

Jetzt zu den Zahlen. Soweit wir jetzt wissen, sind in diesem Sommer von den im Frühjahr 2018 gelieferten Pflanzen etwa 55 bis 60 Thujas, 4 Eiben und kein einziger Kirschlorbeer eingegangen. Jetzt zu den Relationen. In diesem Frühjahr haben wir ca. 2400 Thujas, ca. 900 Eiben und ca. 600 Kirschlorbeere geliefert, und bei der überwiegenden Mehrheit der Kunden ist keine einzige Pflanze eingegangen.

Diese Zahlen sagen aber noch nicht alles. Erstens wurden einige dieser toten Thujas nicht durch die Hitze und Dürre beschädigt, sondern sogar durch Wasserstau. Der Sommer hat den Pflanzen (nachher) dann nur noch den Gnadenstoß gegeben. Und außerdem wird sich nicht jeder mit einer oder mehreren toten Pflanzen bei uns gemeldet haben. Denn auch die Lorbeerbäume, die voll im neuen Blatt standen, müssen in diesem Sommer nach dem Verpflanzen einen heftigen Schlag erhalten haben. Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass keiner von ihnen eingegangen ist…

2) Welche Pflanzen mussten in der Baumschule am meisten bewässert werden?

In der Baumschule lassen wir natürlich keine Pflanzen eingehen, egal wie stark Hitze oder Dürre sind. Aber in der Baumschule haben wir ziemlich deutlich festgestellt, dass die Eibe und die portugiesische Lorbeere am wenigsten unter dem heißen Sommer zu leiden schienen. Ich spreche hier nur von Pflanzen, die schon seit einiger Zeit am selben Ort standen. Neu verpflanzte Pflanzen werden hier nicht berücksichtigt, weil wir sie ohnehin alle stark beregnet haben. Bei den Thujas mussten wir den Schlauch ordentlich rannehmen…

3) Unterwegs wahrgenommen

Ich habe eindeutig festgestellt, dass die Thujas (vor allem "Thuja Brabant" und "Thuja Smaragd") in diesem Sommer am meisten gelitten haben. Ich spreche nicht nur von neu gepflanzten, sondern auch von erwachsenen Hecken, die schon vor Jahren gepflanzt wurden und dennoch manchmal halb bis ganz braun waren.

4) Ergebnisse aus Ihrem Garten

Ich warte noch auf Reaktionen;-).

Schlussfolgerung

Lebensbäume (wie "Thuja Brabant" und "Smaragd") reagieren prinzipiell empfindlicher auf eine heiße und trockene Sommer als Eibe und Lorbeer, das dieser Sommer klar gezeigt. Das ist auch logisch, da sie hauptsächlich Oberflächenwurzeln haben (das gilt nicht so sehr für die plicata-arten wie "Martin" und "Excelsa", aber vor allem für die occidentalis-Arten "Brabant" und "Smaragd"). Eiben und Lorbeer hingegen wurzeln viel tiefer. Aber auch unabhängig davon -neu verpflanzte Eiben und Lorbeere haben auch noch keine tiefen Wurzeln- scheinen Eibe und Lorbeerbäume der Dürre etwas besser standzuhalten als Lebensbäume.

In Reihenfolge von weniger empfindlich nach mehr empfindlich eingestuft:

Ein sehr großes „aber"

Wir haben in der Baumschule kurz vor Beginn der langen trockenen und warmen Periode dieses Sommers etwa 800 Thuja Smaragd zwischen 140 und 220 cm verpflanzt! Davon sind insgesamt nur 3 Stück an der Ecke des Grundstücks, wo das Spritzwasser einfach nicht hinkommen konnte, eingegangen. Der Rest ist gut gewachsen. Die meisten von ihnen sind inzwischen sogar wieder über 10 cm gewachsen (geschrieben im August 2018)! Das heißt also: Wenn Boden und Wasserversorgung gut sind, vertragen auch Thujas (Brabant und Smaragd) dieses extreme Wetter sehr gut. 

 

Die Antwort auf diese Frage basiert auf 3 Arten von „Messdaten":

  1. Reklamationen während und kurz nach diesem Sommer. Bei welchen Pflanzenarten, die wir in diesem Frühjahr ausgeliefert haben, gab es Beschwerden?
  2. Welche Pflanzen mussten in der Baumschule am meisten bewässert werden?
  3. Was ich unterwegs während die Lieferungen unserer Pflanzen mit eigenen Augen sehe. Besonders in den Neubaugebieten, in die ich täglich komme, sind in diesem Sommer viele Heckenpflanzen eingegangen. Um welche Heckenpflanzenarten handelt es sich überwiegend? So ein wie untenstehendes Bild, hätte ich leider so viel schießen können wie ich möchte...

1 Auf Basis von Reklamationen: Über diesen Punkt sprechen nur wenige Unternehmen im Internet, was ich sehr gut verstehen kann. Tatsache ist aber nun mal, dass hin und wieder auch von uns gelieferte Pflanzen eingehen. Wenn es einen Monat lang trocken und 30 °C heiß war – insbesondere im Zusammenhang mit der Ferienzeit – dann weiß ich schon, dass es einige „Beschwerden" geben wird. Das gehört einfach dazu, und das wird bei anderen Unternehmen nicht anders sein. So war es auch in diesem Extremsommer 2018. Bisher kann ich aber sagen, dass es sich trotz der Umstände noch in Grenzen hält.

Jetzt zu den Zahlen. Soweit wir jetzt wissen, sind in diesem Sommer von den im Frühjahr 2018 gelieferten Pflanzen etwa 55 bis 60 Thujas, 4 Eiben und kein einziger Kirschlorbeer eingegangen. Jetzt zu den Relationen. In diesem Frühjahr haben wir ca. 2400 Thujas, ca. 900 Eiben und ca. 600 Kirschlorbeere geliefert, und bei der überwiegenden Mehrheit der Kunden ist keine einzige Pflanze eingegangen.
Diese Zahlen sagen aber noch nicht alles. Erstens wurden einige dieser toten Thujas nicht durch die Hitze und Dürre beschädigt, sondern sogar durch Wasserstau. Der Sommer hat den Pflanzen dann nur noch den Gnadenstoß gegeben. Und außerdem wird sich nicht jeder mit einer oder mehreren toten Pflanzen bei uns gemeldet haben. Denn auch die Lorbeerbäume, die voll im neuen Blatt standen, müssen in diesem Sommer nach dem Verpflanzen einen heftigen Schlag erhalten haben. Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass keiner von ihnen eingegangen ist…

2 Welche Pflanzen mussten in der Baumschule am meisten bewässert werden?
In der Baumschule lassen wir natürlich keine Pflanzen eingehen – egal wie stark Hitze oder Dürre sind. Aber in der Baumschule haben wir ziemlich deutlich festgestellt, dass die Eibe und die portugiesische Lorbeere am wenigsten unter dem heißen Sommer zu leiden schienen. Ich spreche hier nur von Pflanzen, die schon seit einiger Zeit am selben Ort standen. Neu verpflanzte Pflanzen werden hier nicht berücksichtigt, weil wir sie ohnehin alle stark beregnet haben. Bei den Thujas mussten wir den Schlauch ordentlich rannehmen…

3 Unterwegs wahrgenommen
Ich habe eindeutig festgestellt, dass die Thujas (vor allem Thuja Brabant und Thuja Smaragd) in diesem Sommer am meisten gelitten haben. Ich spreche nicht nur von neu gepflanzten, sondern auch von erwachsenen Hecken, die schon vor Jahren gepflanzt wurden und dennoch manchmal halb bis ganz braun waren.

Schlussfolgerung
Lebensbäume reagieren prinzipiell empfindlicher auf eine heiße und trockene Sommer als Eibe und Lorbeer, das dieser Sommer klar gezeigt. Das ist auch logisch, da sie hauptsächlich Oberflächenwurzeln haben (das gilt nicht so sehr für die plicata-arten wie Martin und Excelsa, aber vor allem für die occidentalis-Arten Thuja Brabant und Smaragd). Eiben und Lorbeer hingegen wurzeln viel tiefer. Aber auch unabhängig davon – neu verpflanzte Eiben und Lorbeere haben auch noch keine tiefen Wurzeln – scheinen Eibe und Lorbeerbäume der Dürre etwas besser standzuhalten als Lebensbäume.

In Reihenfolge von weniger unempfindlich nach mehr empfindlich eingestuft
- Kirschorbeer
- Eiben
- Leyland-Zypressen
- Thuja plicata Arten wie Thuja Martin und Excelsa
- Thuja Smaragd und Thuja Brabant.


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Hier gibt es jedoch ein sehr großes „Aber"
Wir haben in der Baumschule kurz vor Beginn der langen trockenen und warmen Periode dieses Sommers etwa 800 Thuja Smaragd zwischen 140 und 220 cm verpflanzt! Davon sind insgesamt nur 3 Stück an der Ecke des Grundstücks, wo das Spritzwasser einfach nicht hinkommen konnte, eingegangen. Der Rest ist gut gewachsen. Die meisten von ihnen sind inzwischen sogar wieder über 10 cm gewachsen! Das heißt also: Wenn Boden und Wasserversorgung gut sind, vertragen auch Thujas (Brabant und Smaragd) dieses extreme Wettersehr gut.


Die Thuja Smaragd hat in den letzten Jahren einen schlechten Ruf bekommen. Ist das gerechtfertigt?


Im ersten Halbjahr nach dem Pflanzen benötigen alle Heckenpflanzen-Arten ausreichend Wasser –  vor allem im ersten Frühjahr und Sommer nach dem Pflanzen. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Heckenpflanzenarten wird umso größer, je länger die Pflanzen in Ihrem Garten stehen. Wenn Sie schon seit 3 Jahren eine Eiben- oder Lorbeerhecke haben, können Sie in einem trockenen Sommer durchaus 3 bis 4 Wochen in Urlaub fahren, ohne sie zu gießen. Vor allem, wenn Sie sie im Voraus nochmal ordentlich gewässert haben. Das ist bei einer Thujahecke nicht der Fall. Dann wird jemand benötigt, der mindestens einmal alle zwei Wochen kommt und die Hecke ordentlich gießt. Andernfalls ist es möglich, dass einige Pflanzen bei der Rückkehr eingegangen oder irreparabel beschädigt sind. Wenn Sie nicht so lange in den Urlaub fahren und es Ihnen nichts ausmacht, einmal pro Woche oder mindestens einmal in zwei Wochen zu gießen, sind Thujas in dieser Hinsicht genauso gut geeignet wie jede andere Heckenpflanze. Und ich spreche hier natürlich nur von den längeren trockenen und warmen Perioden, besonders in den Sommermonaten. Die übrige Zeit des Jahres brauchen Sie sich um eine bereits ausgewachsene Thujahecke genauso wenig zu kümmern wie um jede andere Heckenpflanzenart.


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Diese haben sich diesen Sommer (2018) beständig gegen Hitze und Trockenheid gezeigt:

Heimische Eibe, Taxus baccataLeyland-ZypresseSchmallblättrige Kirschlorbeer Caucasica

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Erfahrungen

  • Zu allererst muss man sagen, dass Herr Metsemakers ein ganz netter Unternehmer ist, der immer bei allen Fragen sehr hilfsbereit war.
    Wenn also der Mensch dahinter passt, dann können die Hecken ja nur super sein. Gute Qualität, pünktliche Lieferung, super Service.... bei über 100 taxus baccata...
    Von daher alles bestens und immer zu empfehlen.

  • Vielen herzlichen Dank für die schnelle Lieferung der 16 Portugiesischen Kirschlobeer Pflanzen. Die Pflanzen waren wirklich von Premium Qualität zu einem fairen Preis. Ich muß mich nochmals bedanken, für die Hilfe von Herrn Metsemakers, der uns die Pflanzen an Ort und Stelle gebracht hat, den tollen Service und die guten Tipps.

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