Übersicht Heckenpflanzen Blog

Gepostet am 12-09-2019

Warum ist die Eibe (Taxus baccata) laut einem Gärtner die beste Heckenpflanze?

Sie würden vielleicht erwarten, dass ich anfangen würde zu erläutern, wie robust der Taxus ist, wie gut er sich beschneiden lässt, usw.... Das behandele ich auch, aber damit fange ich heute nicht an. Ich fange damit an Ihnen zu versprechen, dass Sie mit einer Taxushecke als Abgrenzung viel unbesorgter und länger in den Urlaub fahren können, als beispielsweise mit einer Thujen-Hecke. Des Weiteren werde ich Ihnen erzählen, dass wenn Sie sich für eine Taxus-Hecke entscheiden (statt einer Thujen- oder Kirschlorbeer-Hecke), die Natur Ihnen ein Kompliment macht ! Mit dem Taxus entscheiden Sie sich nämlich für eine Pflanze, die Ihrem Garten und Ihrer Umgebung ökologischen Mehrwert verleiht. Und noch besser, die von vielen vermeintlichen Nachteile des Taxus (die Probleme im Zusammenhang mit seiner Giftigkeit, diem Schmutz, den die Beeren/Früchte hinterlassen), erweisen sich in der Praxis als gar nicht so schlimm. 


Die Vorteile des Taxus, die noch nicht zuhauf im Internet erwähnt werden


Dank der Klimabeständigkeit des Taxus können Sie unbesorgt in den Urlaub fahren

Eine gute Eigenschaft der Eibe, über die Sie wahrscheinlich weniger lesen, ist die Klimabeständigkeit. Und dabei rede ich nicht nur von der starken Frostbeständigkeit, sondern noch wichtiger, seiner Beständigkeit gegen Hitze und Trockenheit. Wenn Sie im Sommer gerne in den Urlaub fahren, ist das durchaus ein wichtiger Aspekt...
 

Die Thuja, vielleicht wohl die am häufigsten vorkommende Heckenpflanze in Deutschland, stammt ursprünglich aus relativ feuchten Gebieten mit relativ viel Niederschlag. Insbesondere die Thuja Brabant und die Thuja Smaragd sind im Sommer völlig von einer guten Wasserversorgung abhängig. Wenn man in einem heißen Sommer 4 Wochen in den Urlaub fährt, kann das zu fatalen Schäden an den Thujen führen, egal, wie alt Ihre Hecke ist. Drehen Sie kurz nach der Urlauszeit einmal eine Runde durch eine willkürliche Neubausiedlung, um zu sehen, was ich meine. 

Und glauben Sie mir, es ist wirklich nicht angenehm, bei der Rückkehr aus Ihrem wohlverdienten Urlaub eine völlig vertrocknete Hecke vorzufinden (wie die Thuja Brabant Hecke hier auf das Bild, die ist in ca. 5  Wochen fast komplett vertrocknet). Das macht, gerade nachdem Sie viel Geld ausgegeben haben und mit Arbeit und Familie wieder viel zu tun bekommen, kein Spass. Mit einer Taxushecke ist das Risiko, so etwas zu erleben, viel geringer. Wenn diese einmal richtig angewurzelt ist (man beachte, dass das genauso wie bei vielen anderen Heckenpflanzen bis zu einem Jahr dauern kann), und Sie gießen vor Ihrer Abreise in den Urlaub noch einmal kräftig, dürfen Sie danach ruhig eine ganze Weile wegbleiben. Eine Taxushecke überlebt das schon.

Selbstverständlich spielen die Bodenbeschaffenheit dabei immer eine Rolle, je schlechter diese sind, umso schlechter ist auch die Dürreverträglichkeit, aber das gilt für alle Heckenpflanzensorten, und für die empfindlichen Sorten nur noch in stärkerem Maße. 

Das heißt, dass man, vor allem, wenn Sie in den Gebieten in Deutschland wohnen, die im Sommer relativ trocken sind, diesen Aspekt gewiss bei seiner Entscheidung bezüglich des Kaufes einer neuen Hecke berücksichtigen sollte.Wenn Sie am Alpenrand wohnen, wo es feuchter ist und es noch wirklich kalte Winter gibt, ist eine Thuja weniger ungeeignet als in großen Teilen Mittel-, Ost- und Westdeutschlands. Übrigens gedeiht auch der Taxus am Alpenrand hervorragend, mindestens genauso gut wie die Thujen. Welche weiteren Heckenpflanzen auch klimabeständig sind, habe ich zuvor in diesem Artikel beschrieben.

Der Taxus ist eine einheimische Sorte

Ich werde (vor allem in den sozialen Medien) häufig zurechtgewiesen, wenn ich nicht einheimische Pflanzen, wie z.B. Thuja und Lorbeerkirsche in meinen Artikeln bespreche. Häufig sind die Kommentare etwas zu stark vereinfacht (siehe auch, was ich diesbezüglich auf somachtduengenspass.de geschrieben habe, der Schwester-Website von heckenfreunde.de), aber sie haben gewiss auch ein Körnchen Wahrheit. Da einheimische Sorten, wie z.B. der Taxus, bereits seit Tausenden von Jahren gemeinsam mit den Insekten und Vögeln ‚von hier‘ evolviert sind, haben sie sich sozusagen aufeinander eingespielt. Dadurch haben die einheimischen Pflanzen einen höheren ökologischen Mehrwert als die meisten nicht einheimischen Pflanzen. Es gibt noch viel mehr einheimische Heckenpflanzen, aber von den immergrünen Sorten ist der Taxus derjenige, der im Hinblick auf die Eigenschaften, die die meisten Leute für ihre Hecke wichtig finden, am besten punkten.

Der Taxus belohnt Ihre ökologisch vertretbare Auswahl mit nur guten Eigenschaften.

Ich weiß nicht, ob ich diese alle noch einmal aufzählen soll. Im Internet steht schon so viel dazu. Die guten Eigenschaften, an die jeder sofort denkt: Beschneidungsverträglichkeit, Sichtdichte, Robustheit, Lebensdauer, schöne, dunkelgrüne Farbe und nicht zu vergessen, die Möglichkeit, die Hecke unter großen Bäumen oder Sträuchern zu pflanzen. Im Hinblick auf alle diese Eigenschaften punktet der Taxus überdurchschnittlich.

Die Nachteile, die viele Leute mit dem Taxus assoziieren, sind in der Praxis gar nicht so schwerwiegend.


Die Giftigkeit

Das ist ein Aspekt, um den sich viele Leute Sorgen machen. Es stimmt, dass der Taxus (alle Teile des Taxus, außer dem Fruchtfleisch der Früchte) sehr giftige und sogar tödliche Gifte enthält. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Risiko tödlicher Unfälle damit groß ist. Aufgrund des Schreibens dieses Artikels auf somachtduengenspass.de, der Recherchen, die ich dafür gemacht habe, sowie alle Reaktionen, die ich darauf bekommen habe, wage ich inzwischen zu behaupten, dass es selten, vielleicht sogar nie vorgekommen ist, dass Menschen durch einen Unfall aufgrund einer Taxusvergiftung gestorben sind. Absichtliche (Selbst-)Vergiftung ist wieder eine andere Sache. Selbstverständlich übernehme ich in Bezug auf dieses Themas nicht alle Verantwortung, auch ich wage hier nicht, dies mit absoluter Sicherheit zu sagen. Ich würde sagen, lesen Sie die Kommentare unter dem erwähnten Artikel, sowie die Reaktionen auf meiner Facebook-Seite (dort haben die meisten Leute reagiert), und urteilen Sie selber.

Wenn Ihnen doch tödliche oder schwere Unfälle mit Menschen bekannt sind, oder wenn Sie ansonsten etwas hinzufügen möchten, bitte direkt hier unten (oder im betreffenden Artikel auf somachtduengenspass) reagieren. Pferde (und vielleicht auch andere Tiere) sind schon wieder eine ganz andere Sache, diese dürfen nicht in die Nähe Ihrer Taxus-Hecke kommen, damit sind bereits viele tödliche Unfälle passiert.

Die Früchte/Beeren des Taxus, und der Schmutz, den sie verursachen

Ja, der normale Taxus, um den es sich hier handelt, bildet ohne Beschneidung von Natur aus Früchte. Auf dieser Seite, über und unter den Taxus-Artikeln, habe ich bereits viel zu diesem Thema geschrieben. Kurz gesagt, eine Taxushecke, die meistens einmal pro Jahr beschnitten wird, trägt u.a. durch das Beschneiden, nur wenige Früchte. Es ist eher so, dass man sie suchen muss, als dass die Pflanzen damit voll hängen.

Krankheiten/Schädlingsbefall des Taxus

Der Taxuskäfer (Dickmaulrüssler) und die Schildlaus sind die beiden wichtigsten ‚Probleme‘ für den Taxus. Unter normalen Bedingungen (gesunder Boden und eine einigermaßen ausreichende Biodiversität in Ihrem Garten) sind beide jedoch eher ein ästhetisches Problem als eine tödliche Krankheit. In Thujen und Zypressen sind Läuse und bestimmte Schimmel häufig tödlich, aber der Taxus kann diese Schädlinge im Allgemeinen gut vertragen.

 

Falls das nicht so ist, gibt es meistens noch andere Probleme. In der Taxushecke in meinem eigenen Garten finde ich oft genug einen kleinen Taxuskäfer. Und wenn es im Sommer besonders warm ist und ich habe meine Hecke ein bisschen verwahrlosen lassen, finde ich hin und wieder auch ein paar Schildläuse. Aber ich unternehme nie aktiv etwas gegen diese Schädlinge und meine Hecke sieht, so lange man nicht jeden Zweig mit der Lupe untersucht, eigentlich immer ordentlich und gesund aus.

Wasserstau

Wasserstau ist eigentlich das Einzige, was ein Taxus wirklich nicht vertragen kann. Aber im Prinzip kann gar keine Heckenpflanze dies langfristig vertragen. Die meisten anderen Heckenpflanzen werden nur langsamer absterben als der Taxus. Aber das kann man auch nicht wirklich als Nachteil bezeichnen. Es ist ungefähr dasselbe, als würde man sagen, dass Kaninchen es nicht gut vertragen, unter Wasser zu geraten, und man sich daher besser für ein anderes Haustier entscheiden kann, das länger unter Wasser bleiben kann...

Der Taxus ist einfach der Beste

Alles in Allem (und es gibt vor Allem Vorteile) ist der Taxus die beste immergrüne Heckenpflanze, die es gibt. Das zeigte sich vor einigen Jahren auch bereits in meinem Artikel ,Empfehlung des Chefs, aber für mich ist diese Schlussfolgerung im Laufe der Jahre nur klarer geworden. Zweifeln Sie noch, oder haben Sie noch Fragen zum Taxus, stellen Sie diese ruhig hier unter, ich reagiere immer. Unsere Taxus-Angebote finden Sie hier.

Unsere einzigartigen Serviceleistungen:

  • Immer eine persönliche Lieferung durch den Firma Eigentümer (keine Spedition).
  • Wir tragen die Pflanzen direkt an die gewünschte Stelle bei Ihnen im Garten.
  • Kostenfreie vor-Ort-Beratung über das richtige Einpflanzen bei der Lieferung.
  • Auf Wunsch wird vor Ort (bei Lieferung) gerne die Einpflanzung eines Baumes vorgemacht.
  • Immer frisch ausgegraben Pflanzen.
  • Kunden bekommen kostenlos eine angemessene Menge Mischung an verschiedenen Naturdüngern.

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Erfahrungen

  • Zu allererst muss man sagen, dass Herr Metsemakers ein ganz netter Unternehmer ist, der immer bei allen Fragen sehr hilfsbereit war.
    Wenn also der Mensch dahinter passt, dann können die Hecken ja nur super sein. Gute Qualität, pünktliche Lieferung, super Service.... bei über 100 taxus baccata...
    Von daher alles bestens und immer zu empfehlen.

  • Vielen herzlichen Dank für die schnelle Lieferung der 16 Portugiesischen Kirschlobeer Pflanzen. Die Pflanzen waren wirklich von Premium Qualität zu einem fairen Preis. Ich muß mich nochmals bedanken, für die Hilfe von Herrn Metsemakers, der uns die Pflanzen an Ort und Stelle gebracht hat, den tollen Service und die guten Tipps.

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